Freiheit für Roman Protasewitsch!

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Hinweis: Die direkte Teilnahme an der Aktion zur Freilassung von Roman Protasewitsch ist von dieser Seite aus nicht möglich, bitte

www.amnesty.de   aufrufen.

 

Hallo,

Vor wenigen Tagen mussten wir erleben, wie die belarussische Regierung ein Linienflugzeug zur Landung zwang und den Journalisten und Regierungskritiker Roman Protasewitsch und dessen Partnerin Sofia Sapega festnahm. Die Entführung ist ein weiterer Tiefpunkt in einer langen Reihe von schweren und systematischen Menschenrechtsverletzungen in Belarus.

Protasewitsch ist Mitbegründer des Nachrichten-Kanals „NEXTA“ auf dem Messengerdienst Telegram. Der Journalist geriet ins Visier der Behörden, weil er sich mit Menschlichkeit und Mut für Gerechtigkeit, Solidarität und Veränderungen einsetzt.

Seit November 2020 führt ihn Belarus auf einer sogenannten „Terrorliste“; aus Angst um seine Sicherheit lebte er im Exil. Amnesty fordert die unverzügliche Freilassung von Roman und seiner Partnerin Sofia! Wirst du mit uns aktiv?

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­ JA, ICH FORDERE IHRE SOFORTIGE FREILASSUNG! ­
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Menschlichkeit und der Einsatz für Gerechtigkeit waren 1961 auch der Impuls für die Gründungvon Amnesty International. Der britische Anwalt Peter Benenson hatte erfahren, dass zwei Studierende von der portugiesischen Militärdiktatur verhaftet worden waren. Der Grund: Sie hatten „auf die Freiheit“ angestoßen. Benenson machte daraufhin in dem Artikel „The Forgotten Prisoners“ in der Zeitung „Observer“ auf die willkürliche Inhaftierung politischer Gefangener weltweit aufmerksam. Er rief die Leser_innen auf, dagegen aktiv zu werden. Tausende Menschen folgten seinem Aufruf – Amnesty International war geboren.

Heute wird Amnesty 60 Jahre alt. Ich nutze diesen Anlass, um mich herzlich für den oft jahrelangen Einsatz von vielen von Euch zu bedanken. Zusammen haben wir die Welt ein Stück menschlicher gemacht.

Amnesty ist seit der Gründung gewachsen, die Aufgaben sind gleichzeitig zahlreicher geworden: Unser Einsatz gilt weiter gewaltlosen politischen Gefangenen, aber ebenso der Stärkung des internationalen Menschenrechtsschutzes. Wir machen uns gegen Rassismus, Hass und Diskriminierung stark, ebenso wie für die Gesundheit und Bildung aller. Wir fordern ein, dass Menschenrechte in der Corona-Pandemie, der Klimakrise wie auch der DigitalisierungBeachtung finden.

Damals wie heute stehen Einzelne in Bedrängnis im Zentrum unserer Arbeit. Dazu gehören beispielsweise die Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh, die sich im Iran für Frauenrechte einsetzt. Oder die Umwelt-Aktivistin Jani Silva in Kolumbien, die für die Lebensgrundlage von Kleinbäuer_innen kämpft. Oder die drei Jugendlichen der „El Hiblu 3„, die selbst aus Guinea und Côte d’Ivoire geflüchtet sind und sich für ihre und die Rechte anderer einsetzen.

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­ SETZ DICH JETZT FÜR SIE ALLE EIN! ­
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Sie alle brauchen jetzt Unterstützung. Hilf uns dabei und werde Teil des Urgent-Action-Netzwerkes von Amnesty, um dich mit Eilaktionen für Menschen in Gefahr zu engagieren!

Ich hoffe, dass du uns weiter beim Einsatz für die Menschenrechte begleitest – für eine solidarische, gerechte und menschliche Welt.

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Vielen Dank und herzliche Grüße
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Markus N. Beeko, Generalsekretär von Amnesty in Deutschland
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29. Mai 2021